Am Montag, den 30. Juli 2018, machten sich die DPSG Pfadfinder aus Esslingen, Plochingen, Neuhausen, Nürtingen und Wernau mit dem Reisebus auf den Weg nach Königsdorf in Bayern zum diesjährigen Diözesanlager mit rund 1600 Teilnehmenden. Gegen Abend reiste auch ihr Gaststamm aus Jordanien an. Nachdem die Zelte standen, fand sich die anwesende Pfadfinderschaft zum Auftakt an der Bühne ein. Die Lagerband spielte und das Zeltlager unter dem Motto - "Einfach Pfadfinden: Eat, scout, sleep, repeat" – war eröffnet.

Am Dienstag begann der erste große Programmpunkt an der Bühne. Die Kinder und Jugendlichen sollten sich in Kleingruppen selbstständig ein Projekt ausdenken und mit Hilfe eines Leiters auch verwirklichen. Am Abend gab es eine gemütliche Lagerfeuerrunde und die erste lautstarke Zahnputzparty der Wölflinge. An den nächsten beiden Tagen wurde fleißig an den Projekten gewerkelt. Dabei entstanden z. B. eine Jungpfadfinderbar für die 10- bis 13-jährigen Teilnehmenden, ein deutsch-arabisches Lied, ein Pool und vieles mehr. Außerdem stand noch ein internationaler Kochabend auf dem Plan.

Der Freitag wurde im Bezirk Neckar-Filder verbracht. Dass bereits im Voraus ein Ausflug an den Starnberger See geplant war, kam bei den heißen Temperaturen allen gelegen. Am Abend fand ein Singwettbewerb statt, bei dem auch der gemeinsame deutsch-arabische Song vorgestellt wurde. Am Ende haben ihre jordanischen Freunde gewonnen, die mit Dudelsack und Trommeln eine super Stimmung verbreitet haben.

Von Samstag bis Montag war Programm in den unterschiedlichen Altersstufen angesagt: Workshops oder ein Badeausflug an die Isar. Die Hajks (mehrtägige Wanderung) der Pfadi- und Roverstufe mussten aufgrund der Waldbrandgefahr leider ausfallen, doch auch am Ersatzprogramm hatten alle Spaß. Am Dienstag stand dann ein großes Geländespiel rund um einen mysteriösen ,,Anti-Scout-Virus" an.

Der 8. August begann mit einem sehr schönen Gottesdienst an der Bühne, der von der Lagerband und einem kleinen Chor musikalisch begleitet wurde. Im Anschluss sorgte die Feuerwehr mit einem großen Schlauch für etwas Abkühlung. Am Abend fand auch schon die Abschlussveranstaltung statt. Am nächsten Morgen wurden die Zelte abgebaut, der Platz von Müll gesäubert und die Heimfahrt angetreten.

„Es war sehr schön, mit den anderen Pfadis aus dem Bezirk am DiLa teilzunehmen und sich so besser kennen zu lernen. Der Austausch mit den Jordaniern war für alle eine Bereicherung und auch für die Leiter eine neue Erfahrung.“

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