„Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord...“

„Die Piraten sind los!“ war das Motto unseres Pfadfinderlagers. Die Anker wurden gleich am Mittwochnachmittag vor den Pfingstferien (19.5.) gelichtet. An Bord gingen über 40 Matrosen aus den Pfadfinderstufen im Alter von acht bis siebzehn Jahren, sowie elf Kapitäne und - wichtig für eine gute Stimmung bei jeder Wetterlage - zwei Köchinnen für die Kombüse. Anker warfen wir im bayerischen Tapfheim an einem schönen See, um dort gleich unser Piratennest zu errichten: Zuerst die Zelte aufstellen. Aus Holz und Schnüren wurden dann Aussichtsturm (über 5m!) und Geschirrständer errichtet, die älteste Pfadfinderstufe (Rover) sägte und brannte einen Einbaum, der auch wirklich mit zwei Insassen schwamm. Während die Sonne an den ersten Tagen noch unsere stählernen Muskeln wärmte, mussten vor allem die jüngeren Piraten ihre Tapferkeit zeigen, als uns das Wetter dann mit Blitz, Donner und frischen Temperaturen seine kalte Schulter zeigte. Doch schon allzu bald war die Zeit der Morgenimpulse, des Lebens in der freien Natur, mit Lagerfeuer und Geschichten am Abend zu Ende. Am Sonntag, 23.5. wurden wiederum die Anker gelichtet, Kurs auf Nürtingen genommen und in einem Handstreich wurden ganze Familien mit dem freien Piratengeist angesteckt! Und das ist kein Seemannsgarn.

09.07.2004
 

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