Mit dem Kerzenverkauf im Rahmen der Friedenslichtaktion 2011 wollten wir ein Projekt unterstützen, das an diesem Brennpunkt des Unfriedens und der Friedenssehnsucht gleichermaßen Kindern und Jugendlichen zugute kommt.

"Wir wollen den Gegnern eines friedlichen Miteinanders zeigen, dass allen Widerständen zum Trotz, alles wieder aufgebaut wird, was sie zerstören, Jahr um Jahr, bis es Frieden gibt in dem uns allen heiligen Land".

Martin Schwer hatte Kontakt zu einem Pfarrer-Kollegen, den er noch aus Studienzeiten kennt aufgenommen. In dessen Gemeinde in Beit Jala unweit von Betlehem ist aus dem Kinder- und Jugendwohnheim Abrahams Herberge ein Projekt speziell für Jugendliche entwickelt worden, das einerseits Geborgenheit inmitten der unruhigen und gefahrvollen Umgebung schafft, das aber auch ganz gezielt die Jugendlichen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung fördert und begleitet. "Wenn die Kinder uns nicht hätten, wären sie auf der Straße und auf der Straße ein leichtes Fressen für Fundamentalisten und Radikale", schreibt Jadallah seinem Freund Martin Schwer als es darum ging, eine Adresse zu finden, für die die Pfadfinder in Nürtingen sinnvoll und auch für die Kinder und Jugendlichen hier erfahrbar Hilfe leisten können.

"Wir haben gesagt, dass pro verkaufter Friedenslichtkerze ein halber Euro gespendet wird", erläutert Johannes Hahn als Stammesvorsitzender den Plan, der nun seinen Abschluss findet, indem 777,77 Euro überwiesen wurden. Viele haben uns noch eine extra Spende gegeben und z.B. nach dem Besuch im Rathaus damals kurz vor Weihnachten hat uns Oberbürgermeister O. Heirich einen runden Betrag überwiesen.

Die Spendengelder haben wir so aufgerundet, damit wir uns in unseren vielfältigen Beschäftigungen die Höhe besser merken können. Denn es ist wichtig, den Kindern in unseren Gruppenstunden zu vermitteln, dass und wie wir die Kinder und Jugendlichen bei Betlehem unterstützt haben, das ist der Leiterrunde der Nürtinger Georgspfadfinder ein Anliegen.

Pfadfinder wollen mit ihrer „guten Tat“ dazu beitragen, die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben. Oder mit den Worten aus dem israelischen Besatzungsgebiet: "Wir wollen den Gegnern eines friedlichen Miteinanders zeigen, dass allen Widerständen zum Trotz, alles wieder aufgebaut wird, was sie zerstören, Jahr um Jahr, bis es Frieden gibt in dem uns allen heiligen Land".

Weitere Informationen über Abrahams Zelt unter: http://abrahamsherberge-ev.de/abrahamszelt/

Das Foto zeigt die Wölflingsgruppe und einige Gruppenleiter/innen mit dem Spendenscheck. Foto Jakob Jarosch, Artikel Martin Schwer, Johannes Hahn

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