Auf der Suche nach Panama…

Erschienen am 25. Dezember 2021 in Neuigkeiten

Susanne Marschall

 

Oh wie schön ist Panama! In den Sommerferien war unser Stamm auf Erkundungstour um Tiger und Bär zu helfen, Panama im schönen Hilst zu finden. Keine leichte Aufgabe, denn es gab viele Challenges bei dieser Suche. Die tägliche Regeneinheit innerhalb der Woche, in der wir dort waren,machte uns aber nichts aus, denn schlechtes Wetter gibt es nicht, sondern nur unpassende Kleidung!

Fast alle 40 Mitglieder und Helfer*innen hatten sich gemeinsam auf den Weg gemacht.

Start war Samstag, der 31.07.2021. Der Vortrupp, welcher aus ein paar motivierten Rover*innen und Leiter*innen bestand, fuhr schon am Freitag, um unter Anderem unsere neue Gigajurte aufzubauen. Der Rest fuhr gemeinsam mit dem Busca. 3 Stunden in die Pfalz zu unserem Zeltplatz.

Plan für Samstag: Zelte aufbauen! Abends wurden wir schon mit dem leckeren Essen dafür belohnt. Die entspannte Lagerfeuerrunde danach war wieder ein Zeichen dafür, dass wir endlich angekommen waren. Angekommen im Pfadfinderleben. Ach, wie wir das vermisst hatten nach der langen Pause! #endlichwiederpfadfinden

Der Sonntag bestand aus Lagerbauten und Holz holen. Jede Stufe baute gemeinsam ihre eigene Lagerkotze. Die Wölflinge zwischen den Bäumen mithilfe von Baumstämmen und Seilen, die Jupfis gruben dafür sogar die Erde um, damit sie Sitzmöglichkeiten hatten, benutzen Kothenplanen als Dach und Kisten um Sachen darauf zu stellen. Die Pfadis kreierten, mithilfe von Kothenplanen und einem alten Tisch, eine Höhle. Und die Rover hatten den Ott-Laster, welcher wieder als treuer Begleiter dabei war, als ihre Lagerkotze benannt. Die Rover hatten nämlich in der Zeit das Holz für die gesamte Lagerzeit abgeholt! Yea!

8:15 Uhr. Zeit zum Wecken! Nach einem ausgiebigen Morgenimpuls begann die Woche mit einem leckeren Frühstück. Am Vormittag stand auf dem Plan: Workshops! Traumfänger aus Naturmaterialien basteln, Beutel anmalen, Zelt aufbauen in Rekordzeit, …

Nach dem Mittagessen gab es dann ein Großgruppenspiel mit allen Stufen. Nach langem auspowern hatten alle eine Pause nötig. Diese wurde ausgiebig genutzt, um zu entspannen. Abends gab es matürlich wieder eine gemeinsame Lagerfeuerrunde mit viel Gesang und der täglichen Gute Nacht Geschichte.

Dienstag war eigentlich der Stufentag eingeplant gewesen, aber das nicht ganz so tolle Wetter hatte diesen Plan etwas umgeworfen. Morgens testeten sich erst einmal alle vor dem Frühstück. Am Vormittag fand noch der gemeinsame Gottesdienst statt. Dieser wurde wie immer sehr schön gestaltet mit tollen Liedern und Themen. Danach waren dann hauptsächlich Lagerspiele und Workshops dran. Der geplante Hike der Stufen konnte leider nicht stattfinden…

…aber die Suche nach Panama ging weiter! Am Mittwochmorgen nach dem Frühstück machten sich die Stufen selber auf den Weg. Die Pfadis legten ihr Verprechen ab. Die Jupfis wanderten auf einem Wald-Erlebnispfad und erreichten die französische Grenze. Die Rover machten eine Wanderung zu roten Sandsteinen und die Wölflinge waren auch im Grünen Unterwegs. Sie liefen einen Erlebnispfad ab, immer auf der Suche nach Abenteuern! 

Am Donnerstag lief alles etwas umgekehrt, denn es war der Rückwärtstag. Morgens gab es Bruschetta und Knoblauchbaguette (das wäre eigentlich das Abendessen gewesen). Dann fand ein Geländespiel statt – das Bienenspiel. Mittags konnten die Kinder und Leiter*innen Rückwärtsfußball spielen. Nach dem Vesper am Abend gab estrotzdem wieder eine Lagerfeuerrunde.

Freitag – vorletzter Tag. Nach dem Frühstück fand ein Stationenlauf statt, um das noch nicht entdeckte Panama zu finden. Die gemischten Stufengruppen meisterten viele Aufgaben. Durch ein Spinnennetz kommen, Fröbelturm, Stock gemeinsam ablegen, eine Form aus einem Seil legen,…

Leider hatten die Kinder danach immer noch nicht Panama gefunden. Am Mittag wurden dann die Kotzen und Lagerbauten abgebaut. Am frühen Abend fand unser großes Fest statt, mit umfangreichem Abendessen. Es gab selbstgemachte Falaffel! Mit einem großen Pagodenfeuer klang das Fest, und somit auch das Sommerlager, aus. Der letzte Abend mit besonderem Feuer und Fest und noch einer Besonderheit: Christian Kurz (bei uns nur Chrissi) bekam sein Woodbadge Halstuch verliehen!

Samstag – Aufbruchtag! Der ganze Morgen bestand aus dem Abbauen und Putzen der Zelte und Jurten. Um 14:00 Uhr kam der Bus, welcher uns nachhause brachte. Und damit ging unser schönes Sommerlager zu Ende…und Panama? Uns allen wurde bewusst, dass wir schon lange in Panama waren. Denn im Zeltlager ist es immer am schönsten!

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

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